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Für ausführliche Informationen über die einzelnen Schutzgebiete, klicke Sie bitte auf die Namen

Parque Nacional Juan Castro Blanco
Dieser Nationalpark beschützt eine grosse Anzahl von Wasserquellen, die sowohl für menschlichen Konsum, die Erzeugung von hydroelektischer Energie und industiellen Verbrauch für die Region sehr wichtig sind. Er bewahrt auch Primärwald in verschiedenen Lebensräume wichtiger Tier- und Pflanzenarten. Die Gegend  wurde anfangs beschützt nach Protesten der umliegenden Ortschaften gegen transnationale Unternehmen, die Schwefelminen bauen wollten. Diese hätten für grosse Umweltverschmutzungen und Zerstörungen wichtiger Wasserquellen geführt.

 

Parque Nacional Volcán Poás
Der Poas Vulkan Nationalpark liegt in der kontinentalen Wasserscheide des vulkanischen Zentralgebirges. Der Vulkan besteht aus basaltischem Gestein und liegt 2708 Meter über dem Meeresspiegel. Er hat zwei Krater, der Hautpkrater hat einen Durchmesser von 1.5 km und wird als einer der grössten der Welt gesehen. Sein zweiter Krater – mit Namen Botos- ist heute ein See. Der Vulkan Poas weist eine lange Geschichte von Ausbrüchen auf, die von heissen Dampfemissionen, schlammigen Wasser- und  Ascheausbrüchen bis zu glühenden Steinen reichen. Im Jahre 1910 war eine mehr als 8000 Meter hohe Säule aus Asche von verschiedenen Orten im Land aus sichtbar.

 

Parque Nacional Braulio Carrillo
Dieser Nationalpark liegt nur 20 km von San José entfernt. Es ist einer der wolkenreichsten Gegenden im Land und besteht hauptsächlich aus steilen Abhängen bedeckt mit dichtem Regen- und Nebelwald. Die Topographie und der extrem hohe Niederschlag (4500 mm im Jahr), erzeugen unendlich viele Wasserfälle. Diese Gegend ist besonders wichtig für den Schutz von Grundwasser. Die meisten der Quellen, die das Zentrale Tal versorgen, befinden sich in diesem Park.

 

Parque Nacional Volcán Irazú
Der Irazú Vulkan Nationalpark liegt in der kontinentalen Wasserscheide nordöstlich der Stadt Cartago. Der Vulkan weist eine lange Liste von Ausbrüchen auf, erzeugt ungestillte Angst bei den religiösen Einwohner Cartagos und tiefe Sorgen in der Bevölkerung anderer Städte des Zentraltals. Die Abhänge vom Irazú Vulkan sind dank einer Anhäufung vulkanischen Gesteins sehr fruchtbar und werden für verschiedensten Gemüseanbau benutzt.

 

Parque Nacional Volcán Turrialba
Dieser Vulkan schlief für 143 Jahre und es war sogar den Besuchern möglich, in den Krater hinab zu steigen. Während der letzten Monate konnte ein enormer Anstieg an Aktivität bemerkt werden und es fiel saurer Regen, der sowohl die Umgebung um den Vulkan als auch angrenzende Kartoffel- und Mohrrübenplantagen zerstörte.

 

Parque Nacional La Cangreja
Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde Puriscal aufgrund seiner fruchtbaren Böden als ein wahrer “Garten von Eden” beschrieben. Aber, infolge schlechten Managements dieser Böden und anderer natürlicher Ressourcen, verlor der Kanton einen grossen Teil seiner natürlichen Reichtümer. Jedoch, existiert ein Teil dieses originalen Gartens noch: der “Nationalpark La Cangreja”. Die Cangreja ist das letzte Stück Urwald in einer Gegend, die früher bis zu Peninsula von Osa im Süden Costa Ricas reichte. Der Wald fungiert auch als die wichtigste Wasserversorgung für angrenzende Ortschaften und dient ebenso der Klimastabilisierung.

 

Parque Nacional Carara
Dieses kleine Reservat befindet sich in der Nähe von Orotina im unteren  Flussbecken des Tarcoles. Sein Übergangswald ist das zu Hause von vielen verschiedenen Tier- und Pflanzenarten. Carara ist einer der wichtigsten Nistplätze für die rote Ara. In der Abenddämmerung kann man sie bei der Rückkehr an seinen Schlafplatz in den Mangroven beobachten. Von der Brücke des Tarcoles Flusses aus ist es einfach, grosse Krokodile beim Sonnen auf den Sanbänken zu sehen.

 

Parque Nacional Tapantí
Der Tapanti Nationalpark, Macizo Cerro La Muerte beschützt weite Waldgebiete in der nördlichen Talamanca Gebirgsregion. Der Fluss Grande de Orosi fliesst durch den Park, mit vielen anderen Flüssen und Bächen den Hauptfluss begleitend. Es ist eine der regenreichsten Gegenden im Lande mit einem jährlichen Durchschnitt an Niederschlag von 6.500 mm. Die vielen Wassermengen werden zur Elektrizitätsgewinnung und zur Wasserversorgung für einen grossen Teil der Bevölkerung benutzt.

 

Parque Nacional Chirripo
Die unterschiedlichen Höhen, die von 1400 bis 3819 Metern über dem Meeresspiegel auf der Bergspitze reichen, und die verschiedenen Klimazonen und Böden führen zu der grössten ökologischen Vielfältigkeit des Landes. Ca. 400 Vogel- und 260 Amphibienarten wurden identifiziert. Der Park der “ewigen Gewässern” ist voll von unvergleichbar schönen Landschaften, wie z.B. der von zahlreichen Seen glazialen Ursprungs umgebene Höhepunkt des Chirripógipfels oder die beeindruckenden Felsenklippen, bekannt als crestones.

 

Parque Nacional Barbilla
Dieser Park beschützt eine Region, in der die Natur noch unberührt ist. Die Gegend bewährt ihren natürlichen Zustand aufgrund des schweren Zuganges. Sie ist Teil des “Reserva de la Biosfera de la Amistad”, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Es ist einer der wenigen Plätze Costa Ricas, wo 5 Katzenarten vorkommen.

 

 

 

 

 

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