Corcovado Nationalpark

Costa Rica umfasst fast 6% der weltweiten Artenvielfalt, was es zu einem Traumziel vieler Menschen macht. Der Corcovado Nationalpark ist einer der bekanntesten Parks in Costa Rica. Er umfasst 2,5% der Artenvielfalt unseres Planeten und wurde von National Geographic als der biologisch intensivste Park der Welt bezeichnet. Seine Biodiversität ist so reichhaltig, dass er auch als ,,Juwel Costa Ricas” beschrieben wird.

In diesem Blog fassen wir alle Informationen zusammen, die Sie über den Corcovado Nationalpark wissen müssen.

Der Corcovado Nationalpark wurde 1975 gegründet, liegt an der Südpazifikküste auf der Osa Halbinsel und schützt 42.570 Hektar Landesfläche und 5.375 Hektar des Meeres.

Corcovado schützt 13 Hauptökosysteme, dies inkludiert unter anderem Mangroven, Wälder, Lagunen, Strände und primärer Tieflandregenwald, und ist das Zuhause von 140 Säugetierarten, 367 Vogelarten, 116 Amphibien- und Reptilienarten und ungefähr 500 Baumarten. Mit etwas Glück kann man das seltene Totenkopfäffchen, einen Pfeilgiftfrosch, bunte Vögel wie den scharlachroten Ara oder den Tuberkelhokko, Krokodile, einen Tapir oder einheimische Wildkatzen beobachten.

Wandern im Corcovado Nationalpark

Der Park ist in sechs unterschiedliche Sektoren eingeteilt: Sirena, La Leona, San Pedrillo, Los Patos, Los Planes und El Tigre. Alle haben unterschiedlich lange und unterschiedliche schwere Wanderwege.

 

Der Sirena Sektor liegt im Herzen Corcovados und hat 8 Wanderwege die insgesamt 20 km lang sind. Er ist zu Fuß oder ab Drake per Boot erreichbar. Hier gibt es außerdem die Sirena Ranger Station, welche der einzige Ort in Corcovado ist wo man (außer auf den offiziellen Campingplätzen) mit einer vorherigen Reservierung übernachten kann.

La Leona liegt an der südlichen Küste. Per Landtransfers kommt man bis Carate. Da man viele Flüsse überqueren muss, wird empfohlen einen Shuttle oder einen privaten Transfer von Puerto Jimenez zu nutzen. Anschließend führt eine zirka 45 minütige Wanderung am Strand entlang zum Eingang. Hier kann man in einem gemütlichen Zeltcamp übernachten oder weitere 6-7 Stunden zur Sirena Station wandern.

Wald im San Pedrillo Sektor

Der San Pedrillo Sektor kann per Boot erreicht werden und hat 5 Wanderwege verschiedener Schwierigkeitsgrade. Der Längste ist zirka 7 km lang und führt zu einem Wasserfall und mehreren Flüssen. Die nächste Ortschaft ist Drake, welche per Auto oder Flugzeug zu erreichen ist.

Der Los Patos Sektor liegt nördlich von Puerto Jimenez. Dort gibt es zwei Wanderwege und einen Fluss den man mehrere Male überqueren muss um nach einer 8-9 stündigen Wanderung zur Sirena Station zur gelangen.

Der Weg des Los Planes Sektors ist ungefähr 4.2 km lang und relativ einfach, da er flach verläuft, allerdings gibt es im Moment keine organisierten Tagesausflüge und der Zugang ist schwierig.

Der Rundweg des El Tigre Sektors ist ungefähr 7.2 km lang und der neueste Eingang zum Park. Er beginnt und endet im Dorf Dos Brazos de Río Tigre, das eine Geschichte der Goldgräberei hinter sich hat, aber wo sich das Interesse der Einwohner dank Ökotourismus und der Bemühungen der Gemeinde geändert hat. Der Wanderweg ist schwierig und nur für erfahrene Wanderer geeignet.

Egal welchen Wanderweg man wählt, die Wanderung muss in jedem Fall von einem zertifizierten lokalen Guide begleitet werden, was noch vor der Ankunft organisiert werden muss.

Das Wetter in Corcovado ist heiß, schwül und es regnet das ganze Jahr über. Während der Trockenzeit von Dezember bis April regnet es etwas weniger; die Regenzeit ist von April bis November und einige Wege werden matschig und nicht passierbar. Wegen der starken Regenfälle im Oktober bleibt der Park den ganzen Monat über geschlossen.

Der Park ist jeden Tag von 7 bis 16 Uhr geöffnet, bleibt aber an nationalen Feiertagen und während der Regenzeit im Oktober geschlossen.

 

Nachhaltigkeit

Die Verwaltung des Corcovado Nationalparks tut alles, um die hohe Artenvielfalt aufrecht zu erhalten und die Flora und Fauna zu schützen. Besucher sind verpflichtet auf den Wegen zu bleiben und dürfen keine alkoholisches Getränke oder Drogen mitbringen. Es ist nicht erlaubt  an den Stränden, den Lagunen oder Seen zu schwimmen, die Wildtiere anzufassen oder auf andere Weise zu stören, sowie Pflanzen aus dem Naturschutzgebiet mitzunehmen.

Ein Besuch im Nationalpark ist definitiv ein tolles Erlebnis für alle die gerne wandern und Tiere beobachten wollen.

Wenn Sie Fragen haben, können Sie uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kontaktieren.

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